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Diese natürlichen Mittel halten Mücken fern

Die Mücke – eine unbeliebte Spezies

Es geht wieder los! Wir werden wieder von den blutrünstigen Mücken heimgesucht

Mücken rauben uns unseren Schlaf und unsere Nerven.

Es soll der Geruch sein, der Mücken anzieht. Ganz besonders der Geruch von Buttersäure soll für die unwiderstehliche Anziehungskraft bestimmter Menschen auf Mücken sorgen.

Das mag der Grund dafür sein, dass ich früher unwiderstehlich für alle Mücken und Bremsen war. Nach einer gründlichen Entsäuerung meines Körpers wurde ich dann überhaupt nicht mehr attackert.

Ich habe meine Freunde vor ein paar Tagen sogar schon gefragt, ob es überhaupt noch Mücken und Bremsen gibt, nachdem ich 2 1/2 Jahre kein einziges Mal mehr gestochen wurde. Dann wurde ich meist völlig entgeistert von ihnen angeschaut.

Mückenschutz selber herstellen

Was liegt also näher, als diese Plagegeister von dem Geruch von Buttersäure abzulenken und mit geeigneten Duftölen in die Irre zu führen oder gar völlig zu vergraulen.

Dazu eignen sich die natürlichen ätherischen Öle aus sämtlichen Zitrusfrüchten und der Bergamotte. Aber auch ätherische Öle aus Lavendel, Nelke, Zeder, Zimt und Pfefferminze vertreiben Mücken.

Man kann diese Duftöle in Duftlampen verdampfen, Hautöle daraus herstellen oder fertige Hautöle kaufen. Es gibt auch mückenabwehrende Duftkerzen. Oder man tropft selbst diese Duftöle in das flüssige Wachs einer brennenden Kerze.

Zur Herstellung eigener Hautöle mischt man einfach einige Tropfen oben genannter ätherischer Öle in ein kaltgepresstes Öl seiner Wahl. Oder man kann auch eine gute Körperlotion mit oben genannten Duftölen in einen wirkungsvollen Mückenschutz verwandeln.

Falls du lieber fertige Mittel zur Abwehr dieser kleinen blutrünstigen Monster kaufen möchtest, empfehle ich:

Diese fertigen Produkte halten effektiv Mücken fern und deren Wirkung ist erprobt. Manche dieser fertigen Produkte duften sogar richtig gut.

Aber ich bin da eher der experimentierfreudige Mensch, der seine mückenabwehrenden Hautöle selber herstellen will. Ich habe allerdings bei weitem nicht das Talent dazu, dass man hinterher auch noch für Menschen unwiderstehlich duftet.

Dennoch – meine Duftöle wirken und sind auch noch gut für die Haut.

Da mich Mücken ohnehin nicht mögen, habe ich diese Öle an Menschen ausgetestet, die ohne diese Öle unwiderstehlich für Mücken sind.

Mit Kuhfladen gegen Mücken

Brasilianer schwören darauf, dass getrocknete Kuhfladen im Grill- oder Lagerfeuer sehr effektiv Moskitos abwehren. Diese Praxis sollte aber lieber erst nach dem Grillen durchgeführt werden, da sie sonst einigen überempfindlichen Menschen den Appetit verderben könnte.

Experimentierfreudig, wie ich und meine Freunde nun einmal sind, haben wir das auch gleich einmal ausprobiert. Wir erzielten zuerst das Ergebnis, dass der Bauer verwundert ankam und fragte, was wir auf seiner Kuhweide wollen.

Aber der Bauer bestand nicht darauf, seine Kuhfladen wieder zurückzuerhalten und der Effekt war ein Volltreffer – Kuhfladen wirken gegen Mücken!

Weitere Mücken-Abwehr

Der Aufenthalt in der Nähe von Tomatensträuchern oder unter einem Walnussbaum soll auch wirkungsvoll Mücken fernhalten.

Und da gibt es auch noch den sehr effektiven mechanischen Mückenschutz durch Kleidung, Mückenschutzgitter vor den Fenstern und Moskitonetzen, die so manchen von Mücken geplagten Menschen einem einen ruhigen und erholsamen Schlaf bescheren können.

Bei mir reichten während meiner von Mücken geplagten Zeit ein paar Tropfen Lavendelöl auf dem Kopfkissen und ich wurde in Ruhe gelassen. Lavendelöl wirkt sogar schlaffördernd, was ich persönlich rein gar nicht brauche.

Aber sogar als ich noch unwiderstehlich attraktiv auf alle Blutsauger wirkte, konnte ich ohne Netz unter freiem Himmel mitten in einem Sumpf- und Moskitogebiet schlafen. Ich habe mir Lavendelöl pur auf die nackten Arme gerieben.

Mit Katzen gegen Mücken

Katzen sind ebenfalls ein effektiver Mückenschutz. Wenn man noch wach ist, während man heimgesucht wird, hört man zuerst das alarmierende Summen der Mücke, dann hört man die Katze und dann ein Schmatzen. Und schon hat man einen Quälgeist weniger.

Meine Katze Maumau lag früher meist wie ein Heiligenschein um meinen Kopf auf dem Kopfkissen und schon hatte ich einen ungestörten Schlaf. Nur ab und zu wurde ich ganz leicht davon wach, wenn eine Pfote durch die Luft sauste und ich dann ein genüssliches Schmatzen hörte.

Es lohnt sich also, sein Bett mit Katzen zu teilen, auch wenn man oft staunt, wie breit sich solche kleinen Tierchen im Bett machen können.

Der beste Schutz gegen Mücken, den man überall mit dabei hat und nicht vergessen kann, ist ein gut entsäuerter und entschlackter Körper.

Ein warmer und feuchter Winter – droht jetzt eine Mückenplage?

Mücken sind nirgendwo gerne gesehen

Wir kennen vermutlich alle den Spruch: Oh je, es war ein warmer Winter. Dieses Jahr wird es wieder zu viele Insekten geben. Wir bekommen dieses Jahr eine Mückenplage.

Wie oft habe ich persönlich diesen Spruch zu hören bekommen.

Die Logik dahinter war, dass in einem starken Winter die Überwinterungsstadien der Insekten, egal ob Ei, Larve oder ausgewachsenes Insekt, durch den starken Dauerfrost abgetötet werden.

Da ich ein Mensch bin, der nicht einfach alles glaubt, was erzählt wird, habe ich beobachtet, ob das auch stimmt.

Pustekuchen! Ich beobachtete genau das Gegenteil.

Je länger und härter der Winter, umso mehr parasitäre Insekten gab es im nächsten Sommer. Egal ob Mücken, Wespen, Zecken, Bremsen, Blattläuse oder sonstige Schädlinge und Quälgeister – nach einem endlosen, frostigen Winter gab es massig davon.

Ganz anders nach einem schönen warmen und kurzen Winter. Da gab es kaum nervige, sechsbeinige Quälgeister.

Warum schert Frost keine Mücke?

Viele Jahre lang habe ich nicht die geringste Erklärung dafür gefunden, dass es genau anders herum ist, wie es allgemein behauptet wird. Die Erklärung, dass ein harter, brutaler Dauerfrost die Insekten im Winter abtötet, war zwar so wunderbar logisch, aber offensichtlich genau so falsch.

Dennoch habe ich diese Zeit über immer wieder die üblichen falschen Behauptungen über eine drohende Mückenplage nach warmen Wintern gehört. Immer wieder die Sätze: Wir haben ja so einen schönen warmen Winter mit viel zu wenig Frost. Jetzt kommt die große Mückenplage und die Insekten werden über uns und unseren Garten herfallen.

Aber die Mückenplage und sonstige Insektenplagen blieben dann jedes Mal aus.

Jahrelang teilte ich den Leuten, die das permanent behauptet haben, meine Beobachtungen mit, die zu ganz anderen Ergebnissen führten. Aber an den falschen Behauptung wurde konsequennt weiter festgehalten.

Mücken und Überwinterung

Durch Zufall fuhr ich mit jemanden im Auto mit, in dem das Radio lief. Die Musik wurde von einem Interview mit einem Biologen unterbrochen, der darüber Auskunft geben wollte, warum nach dem letzten warmen Winter keine Mückenplage zu befürchten ist.

Der Fahrer wollte schon einen anderen Sender suchen, der Musik spielt. Aber ich rief laut “Stop!” Jetzt wollte ich es doch endlich einmal wissen.

Die Begründung war völlig logisch.

Zuerst sprach der Forscher darüber, dass es ein Ammenmärchen ist, dass starker und dauerhafter Frost die Überwinterungsstadien von Insekten abtötet. Diese Überwinterungsstadien sind derart auf Frost und eiskalte, lange Winter eingestellt, dass ihnen ein langer und eiskalter Winter nicht im geringsten schadet.

Ganz anders verhält es sich mit warmen und meist auch feuchtem Wetter im Winter. Die Überwinterungsstadien sämtlicher Plagegeister, egal ob ausgewachsen, Larvenstadium oder Eier, verschimmeln dann. Warm und feucht sind optimale Bedingungen für Schimmelpilze.

Also keine Angst vor einer Mückenplage oder Heerscharen von sechsbeinigen Plagegeistern, die diesen Sommer über dich und deine Familie herfallen und euch euren Aufenthalt im Freien vermiesen.

Ansonsten gibt es ja weiter oben genügend Tipps, diesen blutrünstigen Monstern den Appetit auf dich verderben.

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